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Ist ihre DSL FritzBox sicher?

Ist ihre DSL FritzBox sicher? – Fritzbox Nutzer haben es derzeit nicht leicht. Nach mehreren Sicherheitslücken und Sicherheits-Updates scheint es immer noch Probleme bei der Fritz-Box zu geben. Teilweise liegt das daran, dass Nutzer die aktuellen Updates für die neuste Software nicht aufspielen und so die Sicherheitslücken nicht schließen. Nach aktuellen zahlen sollen lediglich 34 Prozent der Fritz Box Nutzer bereits ein Update eingespielt haben. Anderseits gibt es bereits Meldungen, dass auch die neusten Updates nicht alle Lücken komplett schließen.

Das kann nach wie vor dazu führen, dass Dritte den Router unberechtigt übernehmen (mit Fernzugriff oder auch ohne), teilweise werden die Systeme dann genutzt um teure Hotlines anzurufen. Das kann zu sehr hohen Kosten für die betroffenen Kunden führen.

Der FritzBox Hersteller AVM hat daher einen einfachen Test beschrieben, mit dem man prüfen kann, ob die aktuellste Software auf dem Router läuft. Dazu sind keine Fachkenntnisse notwendig. AVM schreibt dazu:

Dazu in die Adresszeile des Browsers „fritz.box“ eingeben und auf der folgenden Seite auf „Assistenten“ und „Update“ klicken. Ihre FRITZ!Box prüft dann automatisch, ob ein Update notwendig ist. Die neue Software lässt sich anschließend mit einem Klick einrichten. Viele Internetanbieter wie 1&1, Kabel Deutschland oder Unitymedia/Kabel BW spielen Updates automatisch auf die FRITZ!Box. Der Update-Check lässt sich mit „fritz.repeater“ auch für WLAN-Repeater durchführen.

Man muss an der Stelle kaum selbst etwas machen, das System übernimmt fast alle Vorgänger automatisch. Es wird lediglich ab und an eine Bestätigung verlangt. Die Anleitung für ein manuelles Update hat AVM ebenfalls bereit gestellt. Man findet sie hier.

Falls jemand nach den Sicherheitsprobleme genug hat von der weit verbreiteten FritzBox gibt es natürlich auch Alternativen in diesem Bereich. Allerdings kann es auch hier Lücken geben, die vielleicht bisher nur noch niemand direkt entdeckt oder veröffentlicht hat.

Was tun bei Beschwerden und Problemen mit dem Internet-Anschluss?

Die häufigsten Probleme beim Internet-Anschluss gibt es bei der Geschwindigkeit. In vielen Fällen sind die Anschlüsse langsamer als vom Anbieter angegeben, teilweise weicht die Geschwindigkeit sogar deutlich nach unten ab. Eine offizielle Messung der eigenen Geschwindigkeit kann man hier vornehmen.Bei Probleme mit dem Anbieter kann die Bundesnetzagentur helfen, denn diese ist auch die Schlichtungsstelle für Schwierigkeiten bei Telekommunikation-Verträgen. Man kann dort kostenlos einen Schlichterspruch bekommen - allerdings ist dieser unverbindlich. Die Schlichtungsstelle der BNetzA findet man auf dieser Webseite.Daneben gibt es auch bei den Verbraucherzentralen Hilfe bei Probleme und Schwierigkeiten mit dem Internet-Anschluss oder dem Provider. Bei allen Vertragsfragen kann man sich an einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale vor Ort wenden. Die Beratung ist dann allerdings nich ganz kostenfrei, sondern es wird ein Betrag von um die 10 Euro abgerechnet. Möchte man einen Rechtsanwalt hinzuziehen kann es noch etwas teurer werden.

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About Bastian Ebert

Bastian Ebert
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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