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Der aktuelle Stand: Breitbandausbau Thüringen

Der aktuelle Stand: Breitbandausbau Thüringen
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Der aktuelle Stand: Breitbandausbau ThüringenThüringen kann im städtischen Bereich beim Breitbandausbau durchaus mit dem Bundesdurchschnitt mithalten. Mehr als die Hälfte der Einwohner in den größeren Städten sind per LTE oder Kabelnetz theoretisch mit Breitband-Anschlüssen mit Geschwindigkeiten von 50MBit/s oder schneller ausgestattet. Städte wie Erfurt, Jena oder Gera sind als in der Theorie durchaus gut angebunden. In der Praxis sieht das aber anders aus, weil viele Nutzer eben nicht auf (restriktiv gedrosselte) LTE Anschlüssen ausweichen wollen. Leitungsgestützte Angebote gibt es deutlich weniger.

Wesentlich kritischer ist die Lage abseits der großen Ballungsräume. Auf dem Land kann nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung auf Anschlüssen mit 16Mbit/s zurückgreifen, nur jeder 10 Einwohner hat theoretisch die Möglichkeit, mit 50Mbit/s oder schneller zu surfen. Damit liegt Thüringen bei den schnellen Internet-Anschlüssen sogar noch hinter Flächenländern wie Brandenburg.  Auch hier gilt, dass bei der Betrachtung die LTE Anschlüsse per Funk mit eingerechnet wurden. Lässt man diese außen vor, sinken die Zahlen noch deutlich weiter ab.

Grafik: Breitbandversorgung in Thüringen im Vergleich

Stand Breitbandausbau Internet in Thüringen 2013

Die Zahlen basieren auf den Angaben der Bundesregierung als Antwort auf eine kleine Anfrage zum Thema Breitbandausbau und wurden dem Breitbandatlas (Stand Ende 2013) entnommen. Mittlerweile baut die Telekom in den Städten die Vectoring-Anschlüsse aus und diese sollen Ende 2014 zur Verfügung stehen. Dann könnte sich im städtischen Bereich die Versorgung noch weiter verbessern, denn mit diesen Anschlüssen sind für weite Teile der Bevölkerung Bandbreiten von 50 bis 100Mbit/s (entspricht etwa DSL 50.000 bis 100.000)  möglich. Im löndlichen Raum ist dieser Ausbau allerdings noch nicht vorgesehen, so dass sich die Probleme abseits der Städte eher noch verschärfen werden.

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