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Breitbandausbau in Niedersachsen – Stand 2017/18

Breitbandausbau in Niedersachsen – Stand 2017/18 – Die Bundesregierung prüft regelmäßig den Stand der Versorgung mit schnellem Internet in Deutschland und im letzten Bericht lag Niedersachsen im Durchschnitt über dem Stand im restlichen Deutschland. Sowohl bei Internet-Anschlüssen mit 30Mbit/s als auch mit VDSL mit 50Mbit/s lag das Bundesland etwas über dem Durchschnitt. Zukünftig soll der Ausbau aber weiter gehen.

In der Breitband-Strategie Niedersachsen heißt es dabei zum DSL und VDSL Ausbau:

Die Breitbandinitiative Niedersachsen hat sich zum Ziel gesetzt, die Breitbandversorgungslücken in Niedersachsen zu identifizieren und durch gezielte Maßnahmen zu schließen. In ihr sind das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n), die kommunalen Spitzenverbände, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW) und das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) als die zuständigen Ressorts sowie die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) zusammengeschlossen, um ihre entsprechenden Aktivitäten kontinuierlich abzustimmen. Vertreter anderer Ressorts, aus Wissenschaft, Wirtschaft oder aus Verbänden werden ggfs. dazu geladen.

Nach wie vor Versorgungslücken

Allerdings bedeuten die Zahlen auch, dass immer noch ein Viertel der Bürger in Niedersachsen weniger als 50MBit/s bekommen und jeder 8 sogar mit weniger als 30Mbit/s surfen kann. Es gibt also durchaus noch einiges zu tun.

Wie in anderen Flächenländern findet man dabei auch in Niedersachsen eine unterschiedliche Verteilung zwischen Stadt und Land.  Während in großen Städten wie Hannover, Braunschweig, Oldenburg oder Osnabrück die Versorgung nahe 100 Prozent liegt, gibt es auf dem Land und in ländlichen Regionen oft deutlich schlechtere Versorgung. Oft sind dort sowohl die verfügbaren Technologien geringer (beispielsweise weil es noch keinen VDSL und LTE Ausbau gibt) und selbst in Bereichen, in denen der Ausbau stattgefunden hat, gibt es geringere Geschwindigkeiten und man surft daher langsamer als in den Ballungsgebieten des Bundeslandes. Daher ist der Fokus des Netzausbaus mittlerweile auch auf die ländlichen Regionen gerückt.

Was tun bei Beschwerden und Problemen mit dem Internet-Anschluss?

Die häufigsten Probleme beim Internet-Anschluss gibt es bei der Geschwindigkeit. In vielen Fällen sind die Anschlüsse langsamer als vom Anbieter angegeben, teilweise weicht die Geschwindigkeit sogar deutlich nach unten ab. Eine offizielle Messung der eigenen Geschwindigkeit kann man hier vornehmen.Bei Probleme mit dem Anbieter kann die Bundesnetzagentur helfen, denn diese ist auch die Schlichtungsstelle für Schwierigkeiten bei Telekommunikation-Verträgen. Man kann dort kostenlos einen Schlichterspruch bekommen - allerdings ist dieser unverbindlich. Die Schlichtungsstelle der BNetzA findet man auf dieser Webseite.Daneben gibt es auch bei den Verbraucherzentralen Hilfe bei Probleme und Schwierigkeiten mit dem Internet-Anschluss oder dem Provider. Bei allen Vertragsfragen kann man sich an einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale vor Ort wenden. Die Beratung ist dann allerdings nich ganz kostenfrei, sondern es wird ein Betrag von um die 10 Euro abgerechnet. Möchte man einen Rechtsanwalt hinzuziehen kann es noch etwas teurer werden.

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About Bastian Ebert

Bastian Ebert
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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